Ist es sehr schwierig jetzt etwas zu tun? Haben Sie jemanden verloren, der Ihnen wichtig ist? Haben Sie das Gefühl, dass die Wellen über Ihrem Kopf zusammenschlagen? Haben Sie das Gefühl, dass Sie existieren, aber nicht lebendig sind? Sie haben keine Ideen und keine Lust, nach Lösungen zu suchen? Tut das Leben zu sehr weh? Sie können keine Entscheidung treffen?

Ich biete Ihnen drei kurze Übungen an, an die Sie sich besonders an Tagen wie diesen erinnern sollten. Ich behaupte nicht, dass es sich dabei um einfache Übungen handelt und ich behaupte auch nicht, dass sie Ihre Schmerzen völlig verschwinden lassen werden. Aber wenn Sie versuchen, diese Übungen in Ihre tägliche Routine einzubauen und sie fleißig zu praktizieren, werden sie garantiert helfen. Mir hat es geholfen zu verstehen, dass es möglich ist, zu leben und gleichzeitig zu trauern. Ich werde also immer dankbar für diese Übungen sein.

Sie üben sich in einer Widerstandsfähigkeit, die Sie in allen Phasen Ihres Lebens nutzen können. Resiliente (widerstandsfähige) Menschen reduzieren das Negative in ihrem Leben nicht (es gibt unzählige Lebenssituationen, die sich ihrer Kontrolle entziehen), aber sie haben Möglichkeiten entwickelt, in fast jeder Situation das Positive zu sehen. Wie können Sie sich selbst trainieren, um widerstandsfähiger zu werden, d. h. wie können Sie Ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen?

Ich werde mit Ihnen drei Übungen teilen, die Ihnen helfen werden, die dunkelsten und schwierigsten Situationen zu überstehen

  • Tipp #1:

Das Leben passiert. Darin passieren sehr schlimme Dinge, z.B. Verluste, Schmerzen. Tragödien können jeden treffen und leider ist niemand davon ausgenommen. Leid gehört zu jeder menschlichen Existenz ebenso dazu wie Freude. Ich schlage vor, dass Sie, wenn Sie sich in einer sehr schwierigen Situation befinden, mitten im Chaos für einen Moment innehalten und sich bewusst die Frage stellen: Soll ich in dieser Situation untergehen oder schwimmen? Sie werden die Antwort wissen und sofort klarer sehen.

  • Tipp #2:

Resiliente Menschen haben die Angewohnheit verschiedene Situationen zu loben, die als negativ interpretiert werden können. Sie wissen, dass ihnen jede Erfahrung irgendwann einmal nützlich sein wird. Sie nutzen also auch unangenehme Ereignisse als Bausteine. Sie entscheiden sehr schnell, welche Situationen sie ändern können und auf welche sie keinen Einfluss haben.  Dann akzeptieren sie das, was sie nicht ändern können. Diese Fähigkeit ist nicht von Geburt an vorbestimmt und kann daher in jedem Alter geübt und erworben werden. Ich empfehle Ihnen, es selbst zu versuchen! 

  • Tipp #3:

Wenn Sie sich in einer herausfordernden Situation befinden, stellen Sie sich folgende Frage: Ist das, was ich gerade plane, tue oder denke hilfreich, unterstützend, bringt es mich weiter und macht es mir Freude oder behindert es mich, hält es mich zurück, zieht es mich zurück, schadet es mir?  Sobald eine Frage gestellt wird hat sie eine große Wirkung. Allein die Frage zu stellen, hat große Wirkung. Denn wenn Sie sich diese Frage stellen, haben Sie Ihr Leben praktisch wieder selbst in der Hand. Dann haben Sie die Möglichkeit, die Kontrolle über sich selbst, Ihre Situation und Ihre Entscheidungen zurückzugewinnen. Sie werden sich weniger als Opfer des Lebens sehen. Sie werden wissen, dass Sie Ihr Leben und Ihre Entscheidungen selbst in der Hand haben. Aber seien Sie bitte nett zu sich selbst!

Möchten Sie mehr über dieses Thema erfahren und Ihr Leben selbst in die Hand nehmen?

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